… oder was etablierte Unternehmen von Startups lernen und übernehmen können:
Eric Ries – The Lean Startup – Google Tech Talk
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Gartner veröffentlicht einmal im Jahr seinen Hype Cycle Report. Immer wieder spannend zu sehen, wie Technologie-Hypes bewertet werden. Demnach sind Speech Recognition, Location Aware Apps und Interactive TV nur noch 2-5 Jahre vom Mainstream Erfolg entfernt. Wohingegen Cloud Computing und 3D TVs und Displays zwar am Höhepunkt ihres Hypes angelangt sind, jedoch vor dem Mainstream Erfolg nochmal eine Phase der Ernüchterung durchlaufen.
Wie würde eine Social Network Landkarte im Jahre 2010 aussehen? Das fragten sich auch die Jungs von Flowtown und fertigten kurzerhand diese großartige Map an. Es lohnt sich genauer hinzuschauen, um die Liebe zum Detail zu erkennen, z.B. in “Farmville Valley” oder “Isles of Apps”.

Zum Vergrößern hier klicken: The Social Networking Map by Flowtown
“101 Guidelines for the Digital World”
Ein schon längst überfälliges Thema: Die Telekom hat sich in einem großen Projekt in Kooperation mit dem Royal College of Arts in London der Frage nach Höflichkeitsformen im Zeitalter von Facebook, mobiler- und digitaler Kommunikation gewidmet. Dabei herausgekommen sind 101 nicht immer ganz ernst gemeinte Leitlinien, die sich als eine Art digitaler Knigge wohl am Besten beschreiben lassen.
Stefana Broadbent hat ein paar sehr spannende Zahlen zum modernen Kommunikationsverhalten zusammengetragen und bei TED präsentiert. Sie spricht von einer “social transformation”.
Neben dem Video unten, was man sich unbedingt anschauen muß, hier noch ein paar Zahlen aus Stefana’s Erhebung:
- Facebook: Average user has 120 friends, but he actually talks to 4-6 people on a regular basis
- IM: Average user has 100 friends on buddy list, but people chat with less than 5 of them
- Mobile Phones: 80% of calls are actually made to 4 people. When you go to Skype, it’s down to 2 people
- E-Mail: 50% of anybody with e-mail access at work is actually doing private e-mail from his office, the peak for private e-mail is actually 11 o’clock in the morning
Die so genannte “swineflu” kursiert derzeit im Web, Twitter ist voll davon, etliche Blogs und Newsseiten berichten von der Schweinegrippe, die ihren Ursprung in Mexico City hat.
Aus meiner Sicht ist viel davon Panikmache. Wenige Todesfälle gab es bis jetzt nur in Mexiko und wenn man die Anzahl dieser Todesfälle mit derer durch andere Krankheiten vergleicht ist sie geradezu verschwindend gering. Damit will ich sagen, dass die Nachrichtenflut zum Thema swineflu keineswegs im Verhältnis zur tatsächlichen Bedrohung steht.
Das verwunderliche dabei ist, dass jede Menge “Webaktivisten” unter ihrem eigenen Namen bei Twitter und auf ihren Blogs ihren Teil dazu beitragen.
Das Web ist im Wandel, Social Networks öffnen sich, wir reden vom „Social Web“, indem Unterhaltungen über Webseiten und Portale hinaus stattfinden und sich dementsprechend Aussagen der jeweiligen Personen über das Web verfolgen lassen. Wir sind nicht länger innerhalb der Grenzen von Facebook & Twitter, sondern weit darüber hinaus unterwegs.
In einer User Befragung im Rahmen meiner Arbeit war ein Trend sehr auffällig: Immer mehr Menschen machen sich Sorgen um ihre Privatsphäre im Web, melden sich teilweise wieder bei Social Networking Seiten ab und treten nur noch im beruflichen Kontext im Web auf.
Mit dem Wissen, dass alles was wir tun und sagen im Web, auffindbar ist wächst also auch das Bedürfnis nach Schutz der eigenen Privatsphäre und vor allem das Bedürfnis nach Schutz vor dem „Lärm“, den das eigene Netzwerk im Facebook- oder Twitter Stream verursacht.
Die Transparenz im Web führt also langfristig zu wesentlich reflektierterem Verhalten und der Frage „Was ist relevant für mich und mein Netzwerk?“. Wenn ich mir nun als aktiver Teilnehmer im Web die Frage stelle, ob der 1000ste tweet über swineflu interessant oder relevant für mein Netzwerk ist. Dann ist die Antwort Nein.
Für mich gibt es dabei 3 Stufen von Informationen, die ich ins Netz sende:
a.) meine engen Freunde und Verwandten darüber informieren wo ich bin und wie es mir geht (e-mail und facebook)
b.) meine Freunde und Bekannte unterhalten (facebook)
c.) Mehrwert im beruflichen Kontext – Nachrichten- und Hintergrundinformationen für meine „follower“ schaffen (twitter)